09.10.2020

Eindrücke von der Klausurtagung des AK Gesundheit

Dr. Beate Merk MdL will Neustart in der Patientenberatung sicherstellen

Der Arbeitskreis Gesundheit und Pflege hat sich zu einer Klausurtagung getroffen – und sich dabei mit Staatsministerin Melanie Huml und Staatssekretär Klaus Holetscheck ausgetauscht. Thema war unter anderem - natürlich - die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Hierzu hatte sich der AK mit Professor Dr. Clemens-Martin Wendtner einen der führenden bayerischen Experten eingeladen. Ein weiteres Thema war der Stand der Einrichtung von psychiatrischen Krisendiensten, die Menschen in psychischen Krisen eine starke Hilfe sein sollen - ähnlich dem Rettungsdienst bei körperlichen Problemen. Hierzu war Bezirketagschef Franz Löffler mit seinem Vorgänger Josef Mederer im AK zu Gast.

Bernhard Seidenath, der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion, unterstreicht: „Wir müssen weiter alle zusammenhalten, um auch künftig so relativ glimpflich durch die Corona-Pandemie zu kommen. Erfreulich war zu hören, dass Experten eine Impfung gegen Corona für die erste Jahreshälfte 2021 erwarten. Wir dürfen aber die übrigen gesundheits- und pflegepolitischen Themen keinesfalls vergessen. Deshalb auch und gerade ein dickes Dankeschön an die bayerischen Bezirke, die bis Mitte 2021 mit hohem finanziellem Aufwand die Krisendienste rund um die Uhr eingerichtet haben werden.“
 
Neustart in der Patientenberatung
 
Von 2023 an soll es nach dem Willen der CSU-Fraktion eine von kommerziellen Interessen komplett unabhängige, gemeinnützige und wohnortnahe Patientenberatung geben. Ein entsprechender Antrag der CSU-Fraktion wurde im Gesundheitsausschuss des Landtages verabschiedet. Darin wird die Staatsregierung aufgefordert, dies auf Bundesebene durchzusetzen.
 
Dr. Beate Merk, stellvertretende AK-Vorsitzende und zuständige Berichterstatterin, betont: „Es ist uns sehr wichtig, dass die neue Konzeption eine von kommerziellen Interessen unabhängige, gemeinnützig getragene Beratung sicherstellt. Das schafft Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern und führt zur bestmöglichen Verwendung der Fördermittel.“

Quelle:
CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
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