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26.06.2019

Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“

Nüßlein/Merk: Heuer über 2,5 Millionen Euro für Altenstadt, Illertissen und Senden

Wie der für den Landkreis Neu-Ulm zuständige CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein und dessen CSU-Landtagskollegin Dr. Beate Merk mitteilen, erhalten heuer drei Gemeinden aus dem Landkreis insgesamt 2.550.000 Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“: Der Markt Altenstadt wird mit 2.400.000 Euro gefördert, die Stadt Illertissen mit 120.000 Euro und die Stadt Senden mit 30.000 Euro.


Wie die Abgeordneten erklären, wollen der Bund und der Freistaat Bayern mit diesem Förderprogramm insbesondere die Entwicklung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen voranbringen und so bislang ungenutzte, im Stadtbild oft hässliche Flecken in eine ästhetisch ansprechende und gleichzeitig das städtische Leben bereichernde Nutzung bringen.
 
Die Fördersumme für den Markt Altenstadt, das mit Abstand den größten Batzen im Landkreis Neu-Ulm abbekommt, soll nach Informationen von Nüßlein und Merk vor allem in die Revitalisierung der 'Alten Bleiche' fließen, ein weiteres städtebauliches Großprojekt in der Ortsmitte nach der 2018 fertiggestellten „Neuen Mitte“. Dieses abgeschlossene Umbauprojekt mit Marktplatz, Seniorenwohnen und Lebensmitteleinzelhandel hat sich als neuer Treffpunkt für alle Generationen etabliert und wird im Rahmen der von der Bayerischen Architektenkammer veranstalteten „Architektouren 2019“ am 29. Juni 2019 öffentlich präsentiert. 
 
Die ortsbildprägenden, teilweise denkmalgeschützten Gebäude der „Alten Bleiche“ sowie die umgebenden Freiflächen mit dem Altenstädter Mühlbach bieten nach Auffassung der CSU-Politiker Nüßlein und Merk „erhebliche Aufwertungspotentiale in zentraler Lage“. Der Start der Planungen ist für 2019 vorgesehen. Die Revitalisierung der ‚Alten Bleiche‘ erfolgt im Rahmen der Förderinitiative ‚Innenstadt Außen‘ mit einem erhöhten Fördersatz. Weiterhin unterstützt der Markt Altenstadt nach der erfolgreichen Sanierung der ehemaligen Handschuhfabrik die Sanierung privater ortsbildprägender Gebäude.
 
Mit der Neugestaltung der Gärten unterhalb des Vöhlin-Schlosses beabsichtigt die Stadt Illertissen, einen städtebaulich hochwertigen Grün- und Erholungsraum in unmittelbarer Nähe der Altstadt aufzuwerten. Ein gefördertes Entwicklungskonzept für die Schlossgärten ist Grundlage für die bevorstehende Erweiterung des Sanierungsgebiets. Dafür können die 120.000 Euro verwendet werden, die nun nach Illertissen fließen, so Nüßlein und Merk.
 
Die 30.000 Euro für die Stadt Senden schließlich sollen im Einklang mit den Zielen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts in die Planungen für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes („Projekt BUS“) fließen, wie die Abgeordneten Nüßlein und Merk bekanntgeben. Ziel ist es, parallel zur geplanten Ertüchtigung der Bahninfrastruktur eine „moderne Mobilitätsdrehscheibe mit einem attraktiven städtebaulichen Umfeld“ zu schaffen.
 
Nüßlein und Merk zeigten sich laut ihrer gemeinsamen Pressemitteilung erfreut darüber, dass aus diesem Förderprogramm mehr als 2,5 Millionen Euro von schwabenweit etwas mehr als 7 Millionen Euro in den Landkreis Neu-Ulm fließen. „Das zeigt, dass sich hier im Landkreis Neu-Ulm Einiges in unseren Städten und Gemeinden bewegt, was der Bund und der Freistaat auch zu würdigen wissen“ betont Landtagsabgeordnete Beate Merk. „Altenstadt, Illertissen und Senden machen vor, wie Stadtumbau mit Herzblut und Kreativität erfolgreich zu bewerkstelligen ist. Die staatliche Förderung hübscht nicht nur unsere Innenstädte auf und macht das Leben vor Ort attraktiver, sondern belebt auch unsere heimische Wirtschaft. Denn jeder Euro an Städtebauförderung löst ein Vielfaches an Investitionen in der heimischen Baubranche und im Handwerk aus. Das dürfen wir auch nicht vergessen“, schiebt Bundestagskollege Georg Nüßlein nach.