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17.05.2019 | Neu-Ulm

Dr. Beate Merk: Bahnsteig Nersingen wird modernisiert – Fahrgäste erhalten erhöhten Einstieg bis 2022

Neu-Ulm. Der Bahnhalt in Nersingen wird moderner und attraktiver. Damit Fahrgäste mit Gehhilfen, Kinderwagen oder viel Gepäck komfortabler in die modernen Züge einsteigen können, wird der Bahnsteig erhöht. „Das ist ein großer Gewinn“, freut sich Landtagsabge-ordnete Dr. Beate Merk über das freiwillige Engagement des Freistaats. „Immerhin stei-gen täglich über 1000 Fahrgäste in Nersingen ein und aus. Wenn wir den Umstieg auf den ÖPNV fördern wollen, dann brauchen wir auch komfortable Bahnsteige, die den heutigen Ansprüchen angemessen sind“, begrüßt die Abgeordnete das Engagement von Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart. 

Er setzt sich für einen attraktiven Schienenverkehr im nördlichen Schwaben und im an-grenzenden südlichen Mittelfranken ein: „Im elektrischen Schienennetz Augsburg sollen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 vom neuen Betreiber Go-Ahead fabrikneue Züge mit einer Einstiegshöhe von 76 Zentimetern zum Einsatz kommen. Damit die mo-dernen Züge auch künftig an allen Stationen halten können, muss die Bahn nun insge-samt 13 Bahnsteige erhöhen“, so Reichhart. Hierfür nimmt der Freistaat selbst Geld in die Hand. Der Freistaat unterstützt die Bahn im Bestreben eines attraktiven Nahverkehrs und finanziert die Planungen für die Erhöhung von Bahnsteigen im Augsburger E-Netz mit rund 1,2 Millionen Euro.
 
Erhöht werden sollen insgesamt 13 Bahnsteige an den neun Stationen in Freihalden, Gab-lingen, Westendorf, Hoppingen, Möttingen, Muhr am See, Neusäß, Westheim und Ner-singen. In Gablingen, Westendorf, Nersingen und Muhr am See erfolgt die Erhöhung des niedrigeren der beiden Bahnsteige.
 
Ziel ist es, die ausgebauten Bahnsteige spätestens bis zum Fahrplanwechsel Ende 2022 in Betrieb zu nehmen.
 
Das E-Netz Augsburg ist der Schwerpunkt des jetzt beschlossenen Sonder-Planungspakets. Bayernweit umfasst es zwölf Bahnstationen, für die der Freistaat Pla-nungskosten in Höhe von insgesamt rund 1,65 Millionen Euro übernimmt. Die Umsetzung dieser Bahnsteigaufhöhungen ist eilig, weil aufgrund nationaler Sicherheitsvorschriften diese sehr niedrigen Bahnsteige beim Einsatz neuer SPNV-Fahrzeuge mit Einstiegshöhe von 76 Zentimetern nicht mehr für den Ein- und Ausstieg genutzt werden könnten.