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08.11.2018

Dr. Beate Merk nimmt an Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Reichsprogromnacht teil

„Unsere Vergangenheit muss uns Mahnung für die Gegenwart sein“

Neu-Ulm. Am morgigen Freitag jährt sich zum 80. Mal ein schwarzer Tag deutscher Geschichte. Am 9. November 1938 gab die antisemitische Rede des Demagogen Goebbels vor der nahezu gesamten NS-Elite im großen Saal des Alten Rathauses in München das Signal für eine brutale Hetzjagd. Eine unvergleichliche Welle der Gewalt gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger erschütterte darauf ganz Deutschland. Synagogen brannten, jüdische Geschäfte geplündert, Menschen wurden ermordet. In München, aber auch in vielen anderen Städten. Die Reichsprogromnacht ergriff auch Neu-Ulm und Ulm.

Landtagsabgeordnete Dr. Beate Merk, die sich in ihrem Stimmkreis mit zahlreichen Schirmherrschaften und Initiativen bis heute aktiv gegen Rassismus engagiert, nimmt an der Gedenkfeier im Saal des Alten Rathauses in München ganz bewusst teil. „Unsere Vergangenheit muss uns Mahnung für die Gegenwart sein. Ganz besonders, wenn auch verbale Entgleisungen immer mehr Zuspruch erfahren und eine neue ablehnende Grundhaltung gegenüber Fremden es schafft, Menschen in den Bann zu ziehen“, betont Dr. Beate Merk und verweist auf den Einzug der AfD in alle Länderparlamente. „Rechtsextreme Politik darf in unserer Heimat keine Zukunft haben“.