Presse

Oktober 2021

Präzisionsmedizin im universitären Umfeld, Organspende und Schutz ärztlicher Entscheidungsfreiheit


Im Gespräch mit Professor Dr. med. Markus M. Lerch, Ärztlicher Direktor des Klinikums Großhadern der Ludwigs-Maximilian-Universität, wurden die finanziellen Herausforderungen gerade im Bereich der Universitätsmedizin deutlich. Er erneuerte die Forderung der Uniklinika nach „Systemzuschlägen im Finanzierungssystem der Krankenhäuser“ für die universitären Maximalversorger, um die Leistungen der Uniklinika im Bereich der Patientenversorgung – hier werden ja insbesondere die schwerwiegenderen und damit in der Versorgung und Behandlung aufwändigeren Fälle versorgt - sachgerecht abzubilden.

Holetschek: Wir brauchen steuerfinanziertes Pflegezeitgeld

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat seine Vorschläge für eine umfassende Pflegereform konkretisiert und fordert von der künftigen Bundesregierung rasches Handeln. Holetschek, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) ist, sagte am Donnerstag anlässlich eines Besuchs in Berlin zum Deutschen Pflegetag: „Eine Pflegereform muss auch die Situation der pflegenden Angehörigen verbessern. Die Angehörigen leisten Großes und sind neben der professionellen Pflege eine tragende Säule des Pflegesystems. Deswegen schlage ich ein steuerfinanziertes Pflegezeitgeld vor.“

Covid-Genesene: CSU-Fraktion für Antikörpertests und individuellere Impfungen / Medizinische Versorgungszentren: CSU-Fraktion für mehr Patientensicherheit

Kostenfreie Antikörpertests für Corona-Genesene – dafür setzt sich die CSU-Fraktion per Dringlichkeitsantrag ein. Ziel ist es, so flexiblere und zielgerichtete Impfungen für alle zu ermöglichen, die bereits an Covid-19 erkrankt waren oder einen positiven PCR-Test hatten.
 
Im Dringlichkeitsantrag wird die Staatsregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene für die Kostenübernahme dieser Tests einzusetzen und zudem wissenschaftliche Untersuchungen einzufordern, die Klarheit schaffen bei welchem Antikörperwert Immunschutz besteht.

September 2021

Bericht aus der Kabinettssitzung

Corona-Pandemie / Verlängerung der Regelungen bis zum 29. Oktober 2021 / Maskenpflicht im Unterricht entfällt / Clubs und Diskotheken können mit „3G plus“ wieder öffnen / Verbot von Volksfesten wird aufgehoben

Der Bayerische Ministerrat hat in einem Umlaufverfahren am 30.09.2021 beschlossen:

Merk trifft neuen US-Generalkonsul

Zu einem Kennenlernen war die frühere bayerische Europaministerin Dr. Beate Merk MdL in das US-Generalkonsulat nach München eingeladen. Merk hob bei dem Empfang die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Freundschaft hervor und freute sich über das Gespräch mit Herrn Timothy E. Liston.

Klausur der Arbeitsgruppe Frauen der CSU-Landtagsfraktion beschäftigte sich unter anderem mit Afghanistan

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Frauen der CSU-Landtagsfraktion hat sich im Rahmen ihrer Klausurtagung vor allem mit der Situation der Frauen in Afghanistan auseinander gesetzt – und sich dazu mit Sarah Fremberg, Leiterin des Bereichs Kommunikation und Politik der Frauenrechtsorganisation Medica Mondiale, eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt, ausgetauscht. Die Hilfsorganisation bietet Frauen und Mädchen, die Vergewaltigung und Folter erlebt haben, lebensnotwendige medizinische, psychologische und rechtliche Unterstützung und Programme zur Einkommensförderung – sowohl mit eigenen Projekten als auch in Zusammenarbeit mit kompetenten Frauenorganisationen vor Ort. Gleichzeitig setzt sich medica mondiale politisch für die Rechte von Frauen ein und macht öffentlich auf die Verbrechen und die zerstörerischen Folgen für Frauen und Gesellschaften aufmerksam. Fremberg berichtete über ihre Arbeit seit der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan – vor Ort, aber auch in Deutschland. Ihr Appell: Ihren afghanischen Kolleginnen auch von politischer Seite zu helfen. Deutschland müsse ihre sichere Evakuierung sicherstellen.

Impfen ist der beste Schutz! (Ein Aufruf)

Impfen gegen das Coronavirus ist der beste Weg aus der Pandemie.
Über Monate hinweg waren Einschränkungen und Verzicht von uns allen nötig, um Leben zu retten und Gesundheit zu schützen. Als der Impfstoff knapp war, musste priorisiert werden. Jetzt ist genug Impfstoff verfügbar und alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Inzwischen ist auch vieles im öffentlichen Leben wieder möglich. Daher bedanken wir uns bei allen Bürgerinnen und Bürger Bayerns, die sich an die Regeln gehalten haben und so diese positive Entwicklung möglich gemacht haben.


Wir beobachten aber mit zunehmender Sorge, dass die Impfbereitschaft und damit die Zahl der Impfungen erheblich zurückgeht. Dabei ist Impfen der beste  Schutz! Inzwischen haben 64,0 % der Menschen in Bayern eine erste Impfung und 61,0 % eine vollständige Impfung erhalten. Alle Impfstoffe, die zurzeit in Deutschland zur Verfügung stehen, schützen bei vollständiger Impfung wirksam vor einer schweren Erkrankung. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland insgesamt weiterhin als hoch ein. Für vollständig Geimpfte wird die Gefährdung als moderat eingeschätzt. Wir haben es nun selbst in der Hand, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen und mit Impfungen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das  Virus zu leisten. Nur mit der Impfung können unser Gesundheitswesen sowie alle dort Beschäftigen vor Überforderung geschützt und wieder drohende Verschiebungen planbarer Behandlungen vermieden werden.
Impfen gegen das Coronavirus bietet den besten Schutz für jede Einzelne und jeden Einzelnen und für uns als Gemeinschaft!